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Andreas Kuhn: Mehrheit des Kreistages macht Weg für Verkauf des letzten unsanierten Blockes in Prora frei
13.03.2018

Auf Antrag der CDU Fraktion setzte der Kreistag am 11.07.2016 einstimmig den zeitweiligen beratenden Ausschuss „Vorbereitungen zum Verkauf Block V in Prora“ ein. Aufgrund der Vielschichtigkeit und Komplexität des Verkaufes des Blockes V sollten Kreistagsmitglieder und Sachkundige Einwohner die umfangreiche Vorarbeit zum Verkauf des unsanierten Teilgrundstückes von Beginn an begleiten.

„Gestern hat der Kreistag nach intensiver Vorarbeit im Ausschuss mit großer Mehrheit einen finalen Schritt zum Verkauf gemacht“, zeigte sich der Fraktionsvorsitzende Andreas Kuhn erfreut.

„Wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden hohe Hürden festzuschreiben, da wir die Belange der Gemeinde Ostseebad Binz, des Deutschen Jugendherbergswerks und des Bildungs- und Dokumentationszentrum Prora e.V. fest im Blick haben“, so Kuhn weiter.

Zum einen ist der Abschluss des Erbbaurechtsänderungsvertrages mit dem Deutschen Jugendherbergswerk M-V e.V. zu nennen. Zum anderen soll über einen Dritten Kamm 7 und die Liegehalle saniert und danach dem Bildungs- und Dokumentationszentrum Prora e.V. kaltmietfrei zum Betrieb einer Bildungsstätte zur Verfügung stellt. Und letztlich werden der Gemeinde Ostseebad Binz die zugesagten Flächen vom Landkreis zum Verkehrswert veräußert.

Seinen Ausführungen nach gibt es für den künftigen Investor eine sehr umfangreiche Liste an Voraussetzung und Verpflichtungsübernahmen für einen Grundstückserwerb. Natur- und Denkmalschutz sind genauso zu beachten, wie die Historie der Liegenschaft und die Planungsziele der Gemeinde.

Nach Umsetzung aller durch den Kreistag beschlossener Aspekte auf Grund der Ausschreibung ist der Landrat dann ermächtigt, die Teilfläche des Blockes V an den Höchstbietenden zu veräußern.

„Dieses Vorgehen sichert uns zum einen ein rechtssicheres Verfahren. Schaut man auf die Marktentwicklung, drängt zum anderen aber auch langsam die Zeit. Ich bin mir sicher, dass wir in einigen Jahren mit Stolz auf eine erfolgreiche Projektentwicklung blicken werden“, so Andreas Kuhn abschließend.