Presse

Andreas Kuhn: Arbeit der Kindertagespflege unersetzbar
24.01.2018

Die Kindertagespflege ist eine wertvolle Betreuungsform und wichtiger Teil unseres Systems der Kindertagesbetreuung. Das geht in der Öffentlichkeit leider manchmal unter. Gerade im ländlichen Raum ist die Arbeit der Tagesmütter und Tagesväter unersetzbar.

„Deshalb ist der Erhalt und die kontinuierliche Verbesserung der Qualität und auch der Entgelte in der Kindertagespflege ein wichtiges Anliegen für mich“, unterstreicht der Vorsitzende der CDU Kreistagsfraktion Andreas Kuhn.

Jedoch werden Qualitätsparameter, Fachkraft-Kind-Relation, Bildungskonzeption und Statistikpflichten allein durch das Land festgelegt. Die Finanzierung aber wiederum teilen sich neben dem Land auch Landkreis, Gemeinde und Eltern.

„Da wird es nie gelingen jeden gleich zufrieden zu stellen. Deshalb muss über ein komplett neues Finanzierungsmodell geredet werden. Ich will mich gerne beim Land einsetzen, dass wir hier neue Finanzierungswege, immer unter der Maßgabe der Kostenfreiheit für die Eltern, finden“, so Kuhn.

Dem Jugendhilfeausschuss und der Verwaltung muss aber an dieser Stelle der Rücken gestärkt werden.

„Ich meine im Gegensatz zu Äußerungen in der Presse, dass sie es sich nicht leicht gemacht haben und die neue Richtlinie auf keinen Fall ein Schnellschuss mit Alibicharakter ist“, so der CDU Fraktionsvorsitzende.

Es fanden diverse Termine, teilweise mit den Tagespflegeltern, statt und ihre Änderungsvorschläge wurden in der neuen Richtlinie umgesetzt (z.B. Aufnahme Verbundtagespflegestellen, Betreuung von Kinder über 3. Lebensjahr hinaus, Evaluierung der Richtlinie alle 2 Jahre).

„Auch wenn ich ehrlich Verständnis für die Tagespflegepersonen habe, möchte ich hier einer vermeintlich mangelnden Arbeit des Jugendamtes widersprechen. Es wurden verschiedenste Varianten berechnet, die sich alle an einer Vollzeitkraft mit Entgelt nach dem TVöD orientierten. Zusätzlich werden Versicherungsbeiträge teilweise übernommen und 100 € Sachkosten pro Monat pro Ganztagsplatz ausgezahlt“, so Andreas Kuhn abschließend.