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Andreas Kuhn: Auslaufen des gemeinsamen Verkehrstarifes für Vorpommern falsches Signal im ÖPNV - Diskussion im Wirtschaftsausschuss des Kreistages notwendig
05.01.2018

Das große Ziel der Landespolitik war und ist den Landesteil Vorpommern zu stärken. Da ist die Abschaffung des Vorpommern-Tickets wohl ein irrwegiger Ansatz. Viele Gemeinden dagegen arbeiten an einem Verkehrsverbund, um zum Beispiel für Urlauber mit Kurkarte die Vorteile hervorzuheben, wie unser Land mit Bus und Bahn zu erkunden ist.

„Unsere Kommunen wissen, dass Touristen zunehmend auf ein attraktives Angebot im Nahverkehr achten. Vielenorts wird daher an Vorschlägen für eine Verknüpfung von Kurkarte und ÖPNV gearbeitet“, beschreibt Andreas Kuhn die Aktivitäten vor Ort.

„Das Hin und Her von Verkehrsminister Pegel wirkt dangen plan- und konzeptlos. Erst Kürzungen im Streckennetz, dann die Abschaffung des Vorpommern-Tickets. Es kann nicht sein, dass wir in der Region Stralsund-Greifswald wieder draufzahlen und der Vorpommernstaatssekretär Patrick Dahlemann verbringt die Zeit im Dezember mit dem Schreiben von Grußkarten. An dieser Stelle hätte er politischen Willen und Einsatz für Vorpommerns demonstrieren müssen“, so Andreas Kuhn, der die Landesregierung mit der Streichung des Gemeinschaftstarifes für Vorpommern auf dem falschen Weg sieht.

Der Wirtschaftsausschuss des Kreistages wird sich mit dem Vorpommernticket auf seiner nächsten Sitzung befassen. „Ich habe den Ausschussvorsitzenden Maximilian Schwarz gebeten das Thema aufzunehmen und unsere Ziele zur Schaffung eines Verkehrsverbunds im Raum Vorpommern zu bekräftigen. Denn durch die Koordination von Bus, Bahn, Schiff und Individualverkehr mit angrenzenden Landkreisen können wir weitere Vorteile unsere Bürger und Gäste generieren“, so Kuhn abschließend.