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Andreas Kuhn: Nord Stream 2 ändert Kompensationskonzept – Öffentlicher Druck zum Schutz von Ackerflächen wirksam
08.11.2017

Am 08.05.2017 beschloss der Kreistag auf Antrag der BVR-Fraktion einstimmig alternative Kompensationsmaßnahmen für den Bau der Erdgaspipeline Nord Stream 2 durchzusetzen. Ziel war es, für die auf der Insel Rügen geplanten Maßnahmen alternative Varianten aufzuzeigen.

„Die Nord Stream 2 AG hat nun ein überarbeitetes Konzept eingereicht“, zeigt sich der Vorsitzende der CDU Kreistagsfraktion Andreas Kuh erfreut. Nach Angaben der Pipeline Planer hat die Auswertung der Stellungnahmen zur Anpassung des Konzeptes geführt.

„Einstimmig sind wir im Kreistag, wie auch in vielen anderen Kommunen, dafür eingetreten, eine minimale Inanspruchnahme land- und forstwirtschaftlicher Flächen zur erreichen. Mit der nun vorgeschlagenen Reduzierung der zu berücksichtigenden Flächen hat unser Beschluss seine Wirkung gezeigt“, so Kuhn.

„Wie schon damals vermutet, kann trotz erheblich reduziertem Flächenbedarf auf der Insel Rügen das ursprüngliche Kompensationsziel erreicht werden. Die Reduktion des Nährstoffeintrages in die Rügenschen Boddengewässer kann zum Beispiel durch eine sinnvolle Investition in Kläranlagen erreicht werden“, so Andreas Kuhn, der nun die genaue Prüfung des angepassten Kompensationskonzeptes beim Bergamt Stralsund abwartet, abschließend.