Presse

Maximilian Schwarz: Wirtschaftsförderung in Vorpommern
06.08.2020

„Es geht darum, wie wir zukünftig Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung in Vorpommern organisieren wollen. Eine zügige und breite Diskussion in den Ausschüssen mit den Partnern der Regionalentwicklung, wie IHK und Unternehmerverbände, ist dabei notwendig!“

Gestern tagten die Wirtschaftsausschüsse von Stralsund, Greifswald und den Landkreisen Vorpommern-Greifswald sowie Vorpommern-Rügen erstmals in gemeinsamer Sitzung. Vorgestellt wurde der Ergebnisbericht der Studie zur ‘Wirtschaftsförderung in Vorpommern‘.

Die Studie belegt teure Doppelstrukturen und das Fehlen einer gemeinsamen Strategie.

„Eine effiziente Zusammenarbeit mit definierten Zielen ist die Chance ganz Vorpommern gemeinsam voran zu bringen und weiterzuentwickeln, denn gemeinsam sind wir stärker im Wettbewerb der Regionen in Deutschland und Europa“, sagte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Kreistages Vorpommern-Rügen. Die Macher der Studie präsentierten drei mögliche Varianten einer Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung der Region Vorpommern.

„Favorisiert wurde die Gründung eines Vereins für Regionalmarketing und -entwicklung Vorpommern“, sagte Schwarz. Gleichzeitig wird in dieser Variante aber auch ein Fokus auf die Stärkung der kommunalen Akteure in den Hansestädten und in den beiden Landkreisen gelegt.

„In den Ausschüssen müssen wir nun zügig um eine Lösung ringen. Wir starten mit gutem Potential und können in einer neuen Vereinsstruktur auch weitere Partner wie Hochschule, Kammern und auch einzelne Unternehmen schlagkräftig und enger einbeziehen“, sagte der Ausschussvorsitzende Maximilian Schwarz abschließend.